CASE STUDIES / INDUSTRIAL PERFORMANCE

REAL PROJECTS.
MEASURABLE IMPACT.

Die Herausforderungen sind selten neu. Entscheidend ist, sie zu erkennen, den richtigen Hebel zu wählen und die Veränderung bis zum Ergebnis zu treiben.

REAL CHALLENGES / MEASURABLE RESULTS

DIE GRÖSSTEN HEBEL LIEGEN ZWISCHEN DEN DISZIPLINEN.

Produktarchitektur, Engineering, Einkauf, Lieferanten und Fertigung werden gemeinsam betrachtet. So entsteht aus einzelnen Verbesserungen ein belastbares Gesamtergebnis.

01
STANDARDISIERUNG & MODULARISIERUNG

KUNDENSPEZIFISCH HEISST NICHT,
JEDES MAL NEU.

Über Jahre waren immer mehr Varianten und auftragsspezifische Lösungen entstanden. Die Folgen kennt nahezu jeder Sondermaschinenbauer: hoher Engineering-Aufwand, wiederkehrende konstruktionsbedingte Qualitätsprobleme, lange Einarbeitungszeiten sowie ein wachsendes Risiko für Verzögerungen und Pönalen.

DIE REALITÄT
Das Problem war nicht zu wenig Engineering. Zu viel Engineering-Kapazität war in Lösungen gebunden, die sich von Projekt zu Projekt wiederholten.
DAS ZIEL

Kundenspezifische Leistung erhalten. Alles standardisieren, was sich wiederholt.

BEFOREKOMPLEXITÄT WÄCHST
  • Viele auftragsspezifische Varianten
  • Hoher Engineering-Aufwand
  • Wiederkehrende Konstruktionsfehler
  • Lange Einarbeitung neuer Mitarbeiter
  • Risiko für Verzögerungen und Pönalen
AFTERSTANDARD SCHAFFT FREIRAUM
  • >90 % der Projekte durch Standard abgedeckt
  • Definierte Module und Schnittstellen
  • Wiederverwendbare Engineering-Dokumentation
  • Kürzere Einarbeitung
  • Wiederholbare Montage und Inbetriebnahme
DER ENTSCHEIDENDE HEBEL

Ausgangspunkt waren nicht die vorhandenen Zeichnungen, sondern die Kundenanforderungen. Funktionen wurden in Module zerlegt, Schnittstellen definiert und notwendige Varianten von historisch gewachsenen Varianten getrennt. Bestehende Lösungen flossen anschließend in eine modulare Produktstruktur mit Konstruktions- und Materialspezifikationen sowie durchgängiger Dokumentation.

IMPACT / 01

NICHT MEHR ENGINEERING.
WIRKSAMERES ENGINEERING.

−67 %ENGINEERING-BUDGET
−70 %QUALITÄTSPROBLEME
>90 %PROJEKTE ABGEDECKT
−33 %MONTAGEZEIT
<1 PROJEKTROI

Ergebnisse gemäß Projektdokumentation. Die Reduktion der Qualitätsprobleme basiert auf der projektbezogenen Auswertung.

02
SYSTEM SOURCING / KOMPLETTE BAUGRUPPEN

DAS UNTERNEHMEN KAUFTE TEILE.
GEBRAUCHT WURDE EIN SYSTEM.

Mehr als 50 separate Zeichnungen, mehrere Lieferanten und interne Restarbeiten erzeugten laufend Koordination. Der tatsächliche Fertigungsstand war nicht transparent. Fehler wurden häufig erst im Wareneingang oder während der Montage sichtbar.

DIE REALITÄT
Viele Einzelbestellungen verteilten Verantwortung über zahlreiche Schnittstellen. Das Unternehmen koordinierte Teile, obwohl es am Ende eine funktionierende und geprüfte Baugruppe brauchte.
DAS ZIEL

Verantwortung bündeln. Eine komplette Baugruppe beschaffen. Interne Kapazität aus Koordination, Nacharbeit und Prüfung lösen.

BEFORETEILE STEUERN
  • Mehr als 50 separate Zeichnungen
  • Mehrere Lieferanten und Schnittstellen
  • Interne Lackier- und Verrohrungsarbeiten
  • Fehler spät im Wareneingang oder in der Montage
  • Fertigungsstatus nicht transparent
AFTERSYSTEM VERANTWORTEN
  • 7 Zeichnungen
  • Ein verantwortlicher Systemlieferant
  • Komplette und geprüfte Baugruppe
  • Prüfergebnisse vor Versandfreigabe
  • 100 % Transparenz über den Fertigungsstand
DER ENTSCHEIDENDE HEBEL

Lieferumfang, Zeichnungsstruktur und Stücklisten wurden neu aufgebaut. Ein geeigneter Systemlieferant übernahm die Verantwortung für die komplette Baugruppe einschließlich Lackierung, Abdeckungen, Rohrleitungen und Anschlagmitteln. Projektstruktur, Qualitätsplan und Fortschrittsreporting machten Status und Qualität vor dem Versand sichtbar.

IMPACT / 02

WENIGER SCHNITTSTELLEN.
MEHR VERANTWORTUNG.

500 k€EINSPARUNG P.A.
−50 %TCO
−50 %HERSTELLZEIT
100 %TRANSPARENZ
<1 MON.ROI

Ergebnisse gemäß dokumentierter Fallstudie zum Extruder-Grundrahmen. Das Konzept wurde auf weitere Baugrößen übertragen.

03
SPECIFICATION-BASED SOURCING

NICHT JEDES DETAIL MUSS
INTERN KONSTRUIERT WERDEN.

Für einen Installationsschrank entstanden rund 200 Stunden internes Engineering. Gleichzeitig lag spezialisiertes Blechkonstruktions- und Fertigungswissen beim Lieferanten. Trotzdem wurde die Lösung intern bis ins Detail konstruiert.

DIE REALITÄT
Die eigentliche Aufgabe war nicht, die Eigenkonstruktion schneller zu machen. Die entscheidende Frage lautete: Welche Anforderungen müssen wir definieren, damit der Spezialist die Detailarbeit übernimmt?
DAS ZIEL

Anforderungen und Schnittstellen intern beherrschen. Detailkonstruktion dort ansiedeln, wo das Spezialwissen und die Fertigungskompetenz liegen.

BEFOREDETAILS SELBST KONSTRUIEREN
  • Eigenkonstruktion
  • Rund 200 Stunden Engineering
  • Standardteile intern neu anlegen
  • Hoher Klärungsbedarf mit Lieferanten
  • Detailwissen außerhalb der eigenen Kernkompetenz
AFTERERGEBNIS KLAR SPEZIFIZIEREN
  • Lieferantenneutrale Spezifikation
  • Rund 50 Stunden Engineering
  • Definierte Schnittstellen und Abnahmekriterien
  • Detailkonstruktion beim Spezialisten
  • Beschaffung direkt auf Basis der Spezifikation
DER ENTSCHEIDENDE HEBEL

Die Detailzeichnung wurde durch eine lieferantenneutrale Spezifikation ersetzt. Funktion, Einbaumaße, Schnittstellen, äußere Abmessungen und Abnahmekriterien wurden definiert. Der Lieferant nutzte anschließend eigene Standards, Konstruktionsmethoden und Fertigungsverfahren für die Detailauslegung.

IMPACT / 03

ANFORDERUNGEN INTERN.
DETAILWISSEN ZUM SPEZIALISTEN.

−75 %ENGINEERING
−30 %TCO
−3 WLIEFERZEIT
<1 %FEHLER
<1 MON.ROI

Ergebnisse gemäß Projektdokumentation zum Installationsschrank. Die Spezifikationserstellung reduzierte den Engineering-Aufwand von rund 200 auf rund 50 Stunden.

04
R&D / CRITICAL MANUFACTURING

WENN EIN BAUTEIL DEN TERMIN BESTIMMT,
MUSS DER PROZESS ROBUST SEIN.

Ein hochbelastetes Bauteil mit bis zu 17 Tonnen Gewicht, bis zu 800 Millimeter Innendurchmesser und rund zwölf Monaten Lieferzeit lag auf dem kritischen Projektpfad. Qualitätsabweichungen wirkten damit unmittelbar auf Liefertermin und Projektrisiko.

DIE REALITÄT
Bei kritischen Langläufern reicht es nicht, am Ende Qualität zu prüfen. Fehler müssen entlang der Fertigungskette verhindert werden, bevor sie Termin und Projekt gefährden.
DAS ZIEL

Herstellungsrisiko senken. Lieferzeit verkürzen. Qualität entlang der gesamten Fertigungskette absichern.

BEFORERISIKO AM KRITISCHEN PFAD
  • Rund 12 Monate Lieferzeit
  • Kritischer Pfad im Gesamtprojekt
  • Komplexe Fertigungsschritte
  • Hohe Qualitätsanforderungen
  • Abweichungen gefährden den Liefertermin
AFTERROBUSTER PROZESS
  • Abgestimmte technische Liefervorschrift
  • Optimierte Fertigungs- und Prüfanforderungen
  • Geeignete Arbeitsschritte bei Spezialisten
  • Qualitätsplan, Audit und Reporting
  • Methode auf vergleichbare Bauteile übertragen
DER ENTSCHEIDENDE HEBEL

Die Fertigungsschritte wurden einzeln auf Anforderungen, bekannte Fehlerbilder und Vermeidungsmaßnahmen geprüft. Mit Lieferanten entstanden abgestimmte Spezifikationen, optimierte Zeichnungen, Prüf- und Dokumentationsanforderungen. Weitere Arbeitsschritte gingen an spezialisierte Partner; Audits, Qualitätsplan, Reporting und Expediting sicherten die Umsetzung.

IMPACT / 04

QUALITÄT NICHT NUR PRÜFEN.
FEHLER SYSTEMATISCH VERHINDERN.

−20 %HERSTELLKOSTEN
−20 %LIEFERZEIT
QUALITÄTSZIELE
17 tBAUTEILGEWICHT
12 MON.AUSGANGS-LIEFERZEIT

Ergebnisse gemäß dokumentierter R&D-Fallstudie. Die Vorgehensweise wurde anschließend auf vergleichbare Bauteile übertragen.

05
ENGINEERING ORGANIZATION / CAPACITY

KOMPETENZ SOLL ENGINEERING MACHEN.
NICHT KOMPLEXITÄT VERWALTEN.

Eine Engineering-Organisation mit 13 Mitarbeitenden und mehr als 20.000 Stunden Jahreskapazität war durch hohe interne Abstimmung, Kapazitätsengpässe und uneinheitliche Auftragsbearbeitung gebunden. Wertvolle Engineering-Zeit floss in Koordination statt in technische Wertschöpfung.

DIE REALITÄT
Die wertvollsten Mitarbeiter dürfen nicht diejenigen sein, die das gewachsene System am besten navigieren. Strukturen müssen Wissen verfügbar machen und Kapazität für technische Arbeit freisetzen.
DAS ZIEL

Verantwortung klären. Kapazität transparent machen. Abstimmungsaufwand reduzieren. Engineering-Zeit wieder für Engineering einsetzen.

BEFOREKAPAZITÄT IN ABSTIMMUNG GEBUNDEN
  • Hoher interner Kommunikationsaufwand
  • Kapazitätsengpässe
  • Uneinheitliche Auftragsbearbeitung
  • Verteilte Verantwortung
  • Engineering-Zeit in Koordination gebunden
AFTERKAPAZITÄT WIRD STEUERBAR
  • Einheitliche Engineering-Prozesse
  • Detaillierte Kapazitätsplanung
  • Klare Kommunikationsregeln
  • Variable interne und externe Kapazität
  • Mehr Eigenverantwortung im Team
DER ENTSCHEIDENDE HEBEL

Technologien wurden organisatorisch zusammengeführt, Varianten reduziert und eine einheitliche Auftragsbearbeitung aufgebaut. Gemeinsam entstand eine detaillierte Kapazitätsplanung. Kommunikationsregeln, externe Engineering-Kapazitäten und interdisziplinäre Teams ergänzten die Struktur und machten Verantwortung im Tagesgeschäft klarer.

IMPACT / 05

STRUKTUR IST KEIN SELBSTZWECK.
SIE MUSS KAPAZITÄT FREISETZEN.

500 k€ENGINEERING-KOSTEN P.A.
80 %ANGEBOTENE STUNDEN BENÖTIGT
13FTE
>20.000 hKAPAZITÄT P.A.
1EINHEITLICHE AUFTRAGSLOGIK

Ergebnisse gemäß dokumentiertem Engineering-Organisationsprojekt. Die Kennzahlen beschreiben die projektbezogene Organisation und die realisierte Kostenwirkung.

REASCENTEC PERFORMANCE

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